News

An der Universität und ETH Zürich wird im vielfältigen Bereich der Life Sciences intensiv geforscht. Entsprechend gross ist die Fülle an Resultaten und Artikeln zu den unterschiedlichsten biowissenschaftlichen Fragen. Wir haben unter „News“ die aktuellsten und wichtigsten Berichte und Informationen für Sie geordnet und zusammengefasst. Wer sich zu einem bestimmten Thema eine eigene Meinung bilden will oder bei einer nächsten Abstimmung eine fundierte Entscheidung treffen möchte, soll hier eine Antwort finden. Wenn Sie ein Thema vermissen oder Sie mehr zu einem spezifischen Forschungsgegenstand wissen möchten, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

  • Mütterlicher Zaubertrank

    Rund um das Thema Muttermilch herrscht viel Aberglaube. Wie lange sollen Mütter stillen? Was, wenn es nicht klappt? UZH-Humanbiologe Thierry Hennet sucht nach sachlichen Argumenten und erforscht, wie Muttermilch vor Infektionen schützt.

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  • Mechanismus entdeckt, wie das Coronavirus die Zelle kapert

    Forschende der ETH Zürich und der Universität Bern haben einen Mechanismus entdeckt, wie das Coronavirus menschliche Zellen manipuliert, um seine eigene Vermehrung sicherzustellen. Dieses Wissen wird helfen, Medikamente und Impfstoffe gegen das Coronavirus zu entwickeln.

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  • Wie Pflanzen Angriffe von Mikroben abwehren

    Wie wir Menschen schützen sich auch Pflanzen gegen Krankheitserreger. Ein internationales Konsortium unter der Leitung von UZH-Professor Cyril Zipfel hat nun einen lang gesuchten Faktor dieses pflanzlichen Immunsystems identifiziert: Bei Kontakt mit Mikroben veranlasst ein Kalziumkanal, dass sich die winzigen Poren auf der Blattoberfläche schliessen. Dieser Abwehrmechanismus könnte helfen, gegen Krankheitserreger resistente Nutzpflanzen zu entwickeln.

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  • Einzigartiger Impfstoff-Ansatz - Sporen gegen Corona

    Mit einem neuartigen Impfstoff-Verfahren möchte der Virologe Cornel Fraefel Sars-CoV-2 unter Kontrolle kriegen. Der Schweizerische Nationalfonds gibt ihm den nötigen Kredit und finanziert das überraschende Projekt.

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  • Erbkrankheiten künftig mit RNA heilen

    ETH-​Wissenschaftler entwickelten ein RNA-​Molekül, mit dem sich in Zellen des Knochenmarks genetische Fehler mit Auswirkungen auf die Proteinherstellung korrigieren lassen. Patienten, die an einer seltenen vererbbaren und schmerzhaften Sonnenlichtempfindlichkeit leiden, könnten in Zukunft davon profitieren.

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  • Corona-Massnahmen «Wissen vermitteln reicht nicht»

    ETH-​Forschende haben untersucht, wie sich die Bevölkerung bisher an die verordneten Corona-​Massnahmen gehalten hat. Angela Bearth, eine der Studienautorinnen, erklärt im Interview, welche Schlüsse man aus dem bisherigen Daten ziehen kann und auf was es in der nächsten Zeit besonders zu achten gilt.

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  • Die wundersame Reise kleiner RNA-Stücke

    Seit längerem ist bekannt, dass die RNA-​Interferenz Gene in entfernten Zellen stummschaltet. Nun weisen ETH-​Forschende nach, dass kurze doppelsträngige RNA-​Schnipsel die Kuriere sind, welche die RNA-​Interferenz über weite Entfernung übermitteln.

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  • Eisenmangel verringert die Wirksamkeit von Impfungen

    Weltweit leiden etwa 40 Prozent der Kinder an Blutarmut, weil sie nicht genügend Eisen zu sich nehmen. Nun zeigen Untersuchungen von ETH-​Forschenden, dass der Eisenmangel auch den Schutz von Impfungen schmälert.

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  • Spark-Award-Gewinner lassen Tumore leuchten

    Tumore sichtbar machen, damit Chirurgen genau soviel wie nötig schneiden können: Das ist das Ziel der Erfindung der beiden ETH-​Chemiker Helma Wennemers und Matthew Aronoff. Dafür erhielten sie jetzt den «Spark Award». Mit dem Preis zeichnet die ETH ihre innovativste und wirtschaftlich aussichtsreichste Erfindung des vergangenen Jahres aus.

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  • Datenbasiertes Krafttraining gegen Muskelschwund

    Forschende der ETH Zürich und der ZHAW erarbeiten eine einfache Methode, um das Krafttraining an Geräten exakt zu beschreiben und fehlende Vergleichsgrössen zu erfassen. Das könnte künftig helfen, optimierte Trainingsstrategien auch gegen altersbedingten Muskelschwund zu entwickeln.

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  • Wie die Venusfliegenfalle zuschnappt

    Blitzartig klappt die Venusfliegenfalle ihre Fangblätter zusammen und fängt so Spinnen und Insekten. Ausgelöst wird die Falle, wenn Beutetiere die empfindlichen Sinneshaare zweimal innerhalb von 30 Sekunden berühren. Eine UZH-Studie zeigt nun, dass auch eine einzelne langsame Berührung die Falle zuschnappen lässt – vermutlich um langsame Larven oder Schnecken zu fangen.

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  • Wie Bakterien Soja düngen

    Soja und Klee haben in ihren Wurzeln eigene Düngerfabriken – Bakterien stellen dort das für die Pflanzen wichtige Ammonium her. Obschon dies schon seit Langem bekannt ist, haben Forschende den Wirkungsmechanismus erst jetzt im Detail beschrieben. Das könnte nun helfen, mit Biotechnologie die Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten.

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  • In den Genen liegt der Schlüssel

    Ob Patienten auf ein Medikament ansprechen werden oder nicht, lässt sich im Voraus bestimmen. So lassen sich Nebenwirkungen vermeiden, die Patienten profitieren, schreibt Ernst Hafen.

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  • Wundheilung detailliert aufgeschlüsselt

    Nun sind die Mechanismen genauer bekannt, welche die Wundheilung und die Narbenbildung steuern. Dazu entwickelten Biologinnen und Ingenieure der ETH eine neue Methode, mit der sich erstmals die biomechanischen Eigenschaften des heilenden Gewebes in vivo messen lassen.

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  • Hummeln bringen Pflanzen schneller zur Blüte

    Wenn Pollen Mangelware sind, beschädigen Hummeln Blätter von Blütenpflanzen so, dass diese schneller blühen. Das zeigt ein ETH-​Forschungsteam unter der Leitung von Consuelo De Moraes und Mark Mescher.

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  • Ausgestorbene Riesenschildkröte hatte fast 3 Meter langen Panzer mit Hörnern

    UZH-Paläobiologen haben in Süd-amerika Überreste einer ausgestorbenen Süsswasser-Schildkröte entdeckt. Der Stupendemys geographicus ist die grösste bekannte Schildkrötenart. Ihr Panzer war ca. 2,4 bis fast 3 Meter lang und hatte bei den Männchen Hörner – eine Seltenheit bei Schildkröten.

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  • Gesundheit besser erhalten

    Das Gesundheitssystem nimmt sich stärker der Krankheiten an als der Gesundheit. Darüber haben kürzlich auf Einladung des Life Science Zurich (LSZ) Business Network Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert.

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  • Neue Weltkarte zur genetischen Vielfalt von Fischen

    Ein internationales Forschungsteam der ETH Zürich und von Universitäten in Frankreich untersuchte erstmals die genetische Vielfalt bei Fischen weltweit. Entstanden ist eine Karte. Sie dient als wichtiges Instrument, um Arten-​ und genetische Vielfalt künftig besser schützen zu können.

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  • Differenzierte Bildgebung für bessere Diagnosen bei Brustkrebs

    Eine an der UZH entwickelte bildgebende Methode kann Brustkrebsgewebe neu sehr detailliert darstellen. Mit 35 Markern lassen sich die unterschiedlichen Zelltypen des Brusttumors und seiner Umgebung erkennen. Dies erlaubt präzisere Analysen und differenziertere Klassifizierung der Tumore - und damit zukünftig individuellere Diagnosen für die Patientinnen.

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  • Zelluläre Verräter

    Geht es um die Bekämpfung von krank machenden Viren, wartet die Medizin immer noch auf einen Durchbruch. Das erklärt sich durch die spezielle Funktionsweise dieser Fast-Lebewesen: Viren befallen uns nicht einfach, sie leben in ständigem Austausch mit uns.

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  • Maschine hält Spenderleber eine Woche am Leben

    Ein Forschungsteam in Zürich hat eine Maschine entwickelt, die eine Leber ausserhalb des Körpers während einer Woche am Leben erhalten kann. Dies ermöglicht eine Behandlung der Leber vor der Transplantation und dürfte künftig vielen Menschen mit schweren Lebererkrankungen und Krebs das Leben retten.

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  • Herzen retten

    Künstliche Herzklappen retten viele Leben. Das Problem: Keine Prothese ist so robust wie das Original. Deshalb will UZH-Professor Maximilian Emmert den menschlichen Körper dazu bringen, selber für Ersatz zu sorgen.

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  • Frauenherzen schlagen anders

    Frauen und Männer sind anders gesund und anders krank. Ein Symposium widmete sich vergangene Woche der Gendermedizin. Es zeigte: Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern zu beachten, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur personalisierten Medizin.

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  • Verblassende Petunien

    Ob Hitze, salzige Böden oder Trockenheit: Die Umwelt kann die Aktivität von Genen direkt beeinflussen. Diese epigenetischen Veränderungen werden bei Pflanzen zuweilen vererbt, wie der Biologe Ueli Grossniklaus nachgewiesen hat.

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  • Achtsamkeitsmeditation verstärkt positive Effekte von Psilocybin

    Seit einigen Jahren zeichnet sich ein wachsendes Interesse am klinischen Einsatz klassischer Psychedelika ab. Im Fokus steht vor allem deren therapeutisches Potenzial bei Depressionen und Angststörungen. 

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  • Antibiotika mit neuartiger Wirkung entdeckt

    Viele lebensbedrohliche Bakterien werden zunehmend resistent gegen Antibiotika. Forschende der Universität Zürich und der Polyphor AG haben eine neue Antibiotikaklasse entdeckt, die gegen mehrere Bakterien wirksam sind und über einen einzigartigen Wirkmechanismus verfügen. Sie blockieren den Aufbau der äusseren Membran und töten so gramnegative Bakterien effektiv ab.

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