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News

An der Universität und ETH Zürich wird im vielfältigen Bereich der Life Sciences intensiv geforscht. Entsprechend gross ist die Fülle an Resultaten und Artikeln zu den unterschiedlichsten biowissenschaftlichen Fragen. Wir haben unter „News“ die aktuellsten und wichtigsten Berichte und Informationen für Sie geordnet und zusammengefasst. Wer sich zu einem bestimmten Thema eine eigene Meinung bilden will oder bei einer nächsten Abstimmung eine fundierte Entscheidung treffen möchte, soll hier eine Antwort finden. Wenn Sie ein Thema vermissen oder Sie mehr zu einem spezifischen Forschungsgegenstand wissen möchten, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

Newsliste

  • Genetik der Anziehung: Partnerwahl bei Fruchtfliegen

    Gen-Qualität oder Gen-Kompatibilität? Worauf legen weibliche Fruchtfliegen bei ihrer Paarung mehr Wert? Forschende der Universität Zürich zeigen, dass beide Faktoren in unterschiedlichen Stadien des Reproduktionsprozesses von Bedeutung sind und Weibchen gezielte Strategien nutzen, um die Fitness ihres Nachwuchses zu steuern.

  • Wie ein Saugnapf Medikamente ins Blut befördert

    Forschende der ETH Zürich haben einen Saugnapf entwickelt, mit dem Medikamente über die Wangenschleimhaut aufgenommen werden können. Dieser neue Ansatz könnte Millionen von Patienten und Patientinnen die mit Injektionen verbundenen Schmerzen und Ängste ersparen.

  • Ein Hygieneprogramm für Chromosomen

    Zellbiolog:innen der ETH Zürich beschreiben ein neues Organell in Säugetierzellen, das aus DNA-​Ringen besteht. Möglicherweise spielt es bei Autoimmunerkrankungen eine Rolle – und es könnte Forschenden helfen zu verstehen, wie Zellen in der Evolution zu einem Zellkern gekommen sind.

  • Wir und unsere digitalen Zwillinge

    Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert auch die Medizin. So können in Zukunft digitale Zwillinge erschaffen werden, die imitieren, wie unser Körper funktioniert. Diese digitalen Doubles werden uns beraten und helfen, Krankheiten zu diagnostizieren und zu behandeln.

  • Bei Tieren einzelne Zellen genetisch verändern

    Forschende der ETH Zürich haben eine Methode entwickelt, mit der sie in Tieren jede Zelle anders genetisch verändern können. Damit können sie in einem einzigen Experiment untersuchen, wozu früher viele Tierversuche nötig waren. Die Forschenden haben damit Gene entdeckt, die relevant sind für eine schwere, seltene Erbkrankheit.

  • Herr Deetlefs singt in «Cavalleria rusticana»

    Das Leben auch im Alter aktiv zu gestalten, hält gesund. Die MOASIS-Studie der UZH erforscht, wie sich ältere Menschen verhalten und wie sich das auf ihre Fitness und ihr Wohlbefinden auswirkt. Da zeigt sich: Wer rastet, der rostet.

  • Ein menschliches Modell für Autismus

    Mit der Genschere Crispr/Cas können Forschende die genetischen und zellulären Ursachen von Autismus im Labor untersuchen – direkt an menschlichem Gewebe.

  • Tanzende Neuronen

    Schlafstörungen sind verbreitet. Insbesondere Menschen mit Parkinson und Alzheimer leiden darunter. Forschende an UZH, USZ und ETH entwickeln ein Gerät, das den Schlaf vertieft und die Lebensqualität von Patient:innen verbessert.

  • Zwei Millionen für Gedächtnisforschung

    Neurowissenschaftler Fritjof Helmchen hat einen der begehrten «SNSF Advanced Grants» erhalten. Das mit über zwei Millionen Franken geförderte Projekt erforscht eine neue Theorie der Gedächtnisbildung.

  • Wie Salmonellen im Darm koexistieren und Antibiotikaresistenzen austauschen

    Durchfall erregende Salmonellen können alternative Nahrungsquellen nutzen und im Darm gedeihen, auch wenn dieser bereits von einem eng verwandten Stamm besiedelt wird, wie ETH-​Forschende berichten. Das begünstigt den Austausch von Antibiotikaresistenzen.

  • Zellen mit Musikgehör geben Insulin ab

    «We will rock you»: ETH-​Forschende entwickeln einen Gen-​Schalter, der durch das gezielte Abspielen bestimmter Rock-​ und Popsongs die Insulinausschüttung von Designerzellen auslöst.

  • Biodiversität schützt vor Invasionen durch gebietsfremde Baumarten

    Eine neue Studie zeigt deutlich: wo immer der Mensch sehr aktiv ist – wie in der Nähe von Seehäfen – ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass nicht heimische Baumarten in nahe gelegene Waldgebiete eindringen. Eine hohe Vielfalt einheimischer Bäume kann die Intensität solcher Invasionen jedoch eindämmen.

  • Muskeln aus dem Labor

    Mit einer neuen Methode lassen sich auf sichere Weise grosse Mengen an Muskel-​Stammzellen in Zellkultur gewinnen. Das ist eine Verheissung für Patient:innen mit Muskelerkrankungen. Und für alle, die gerne Fleisch essen, aber keine Tiere töten möchten.

  • Wenn die Kontrolle versagt

    Bei Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose greift das Immunsystem das zentrale Nervensystem an. Weshalb das passiert und wie autoreaktive T-Zellen in Schach gehalten werden können, will Immunologin Sarah Mundt herausfinden.

  • Bär-Mensch-Koexistenz neu gedacht

    Medienaufruhr über Wolfsrisse in der Schweiz und eine Bär-​Attacke in Italien zeigen, wie aufgeladen das Thema der Koexistenz von Grossraubtieren und Menschen in Europa ist. ETH-​Forscherin Paula Mayer hat nun am Beispiel des Apennin-​Braunbären ein partizipatives Modell entwickelt, das die Mensch-​Bär-Koexistenz unterstützen soll.

  • Blutarmut mit Genschere behandeln

    Die ETH-​Molekularbiologin Mandy Boontanrart erforscht Gentherapien, die häufig vorkommende genetisch bedingte Blutarmutserkrankungen beheben könnten. Für sogenannte beta-​Hämoglobinopathien hat sie jetzt einen vielversprechenden Lösungsansatz entwickelt.

  • Blasenentzündungen mit Viren bekämpfen

    Die Erreger von Harnwegsinfekten werden gegen die eingesetzten Antibiotika zunehmend resistent. ETH-​​Forschende haben nun einen Schnelltest und einen neuen Therapieansatz entwickelt, der auf bakterienbefallenden Viren, sogenannten Phagen, basiert.

  • Brustkrebs mit 3D-Röntgen früher erkennen

    Ein Forschungsteam der ETH Zürich und des Paul Scherrer Instituts PSI will zusammen mit dem Kantonsspital Baden und dem Universitätsspital Zürich ein Verfahren zur Brustkrebsdiagnostik verbessern.  

  • KI gibt Hoffnung für Kinder mit schwerer Speicherkrankheit

    Künstliche Intelligenz gewinnt in der Arzneimittelforschung zunehmend an Bedeutung. Dank Fortschritten bei der Nutzung von Big Data, fortschrittlichen Lernalgorithmen und leistungsstarken Computern können Forschende der Universität Zürich (UZH) nun eine schwere Stoffwechselerkrankung besser verstehen.

  • Orexin bestimmt die Pupillengrösse

    Das Gehirn reguliert die Pupillengrösse anders als bisher vermutet: Wesentlich mitverantwortlich ist der Neurobotenstoff Orexin, wie Forschende der ETH Zürich zeigen konnten. Dies könnte auch unser Verständnis des Bewusstseins sowie von Krankheiten wie der Schlafkrankheit und von Alzheimer verändern.

  • Das «Wer mit wem» im Mikrobiom verstehen

    Mikrobiolog:innen der ETH Zürich haben Modelle entwickelt, die anhand von Nahrung und Stoffwechsel pflanzenbewohnender Bakterien vorhersagen können, wie die Mikroben auf der Blattoberfläche wechselwirken und so das Mikrobiom bilden.

  • Wie ein Ozean-düngendes Bakterium Verbände bildet

    Trichodesmium, ein häufiges und ökologisch bedeutendes Bakterium, düngt nährstoffarme Ozeane und ermöglicht so höheres Leben. Entscheidend für seinen Erfolg ist die Fähigkeit, Verbände zu bilden, um rasch auf Veränderungen in ihrer Umwelt zu reagieren. ETH-​Forschende zeigen auf, wie sich die Mikroben dabei organisieren.

  • Erderwärmung beschleunigt den CO2-Ausstoss der Bodenmikroben

    Wenn Mikroorganismen organisches Material im Boden zersetzen, geben sie aktiv CO₂ an die Atmosphäre ab. Dieser Prozess nennt sich heterotrophe Atmung. Ein neues Modell zeigt, dass diese Emissionen bis zum Ende des Jahrhunderts um bis zu 40 Prozent zunehmen könnten – am stärksten in den Polarregionen.

  • BMIP: Die Zürcher Daten nutzen

    Gesundheitsdaten können helfen, die Behandlung von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Deshalb schaffen die Universität, die ETH und die vier universitären Spitäler in Zürich eine gemeinsame Plattform für den Austausch solcher Daten. Bis 2025 soll die «Biomedizinische Informatikplattform» bereit sein.

  • Neue Einblicke in die DNA-Verpackung

    Bevor die Erbsubstanz DNA in den Zellen vervielfältigt oder repariert werden kann, muss ihre Verpackung in den Nukleosomen gelockert werden. Indem Forschende unter Leitung der Universität Zürich Experiment und Simulation kombinierten, konnten sie diesen Prozess detailliert entschlüsseln. Die Arbeit steht für einen Wandel in der klassischen Strukturbiologie und unserem Verständnis von unstrukturierten Proteinen.

  • Unsere visuelle Wahrnehmung ist rationaler als wir denken

    Unsere visuelle Wahrnehmung orientiert sich stärker am Nutzen von Informationen als bisher angenommen. Dies zeigen Forschende des Neuroscience Center der UZH und ETH Zürich in einer Reihe von Experimenten. Kognitive Verzerrungen können bereits auf der Netzhaut beginnen.

  • Mit Künstlicher Intelligenz gegen den Biodiversitätsverlust

    Die UZH-Sonderausstellung «Bits, Bytes & Biodiversität» im Schweizerischen Nationalpark zeigt vielversprechende digitale Methoden in der Ökologie auf – verweist aber auch darauf, dass Natur- und Artenschutzprojekte nur funktionieren, wenn sie von allen mitgetragen werden.

  • Neue Klasse von Antibiotika gegen resistente Bakterien

    Die Medizin benötigt dringend neuartige Antibiotika zur Bekämpfung von resistenten Bakterien. Forschende der Universität Zürich haben nun in Zusammenarbeit mit der Firma Spexis Wirkstoffe entwickelt, die an einem neuen Angriffspunkt im Stoffwechsel der Bakterien ansetzen. Hierfür wurde eine natürlich vorkommende antibakterielle Substanz gezielt chemisch modifiziert

  • Detailliertes Bild der menschlichen Netzhaut

    In einem hochaufgelösten Atlas zeigen Forschende aus Basel und Zürich auf, wie sich die menschliche Netzhaut entwickelt. Dazu verwendeten sie unter anderem eine neue Technik, mit der sie über 50 Proteine gleichzeitig sichtbar machen können.

  • Wie Blutkrebs effektiver bekämpft werden kann

    Das Multiple Myelom ist noch immer nicht heilbar. Forschende der ETH Zürich und des Universitätsspitals Zürich haben nun hunderte von Behandlungsmethoden ausserhalb des Körpers ausgetestet, um die beste Behandlungsmöglichkeit mit bestehenden Therapeutika vorauszusagen.

  • Klimawandel bedroht Lemuren auf Madagaskar

    Mausmakis gebären ihren Nachwuchs in der 5-monatigen Regenzeit und legen ein Fettpolster an, um die futterarme Trockenzeit zu überstehen. Aber was passiert, wenn die Regenzeit trockener und die Trockenzeit wärmer wird? Forschende des Deutschen Primatenzentrums – Leibniz-Institut für Primatenforschung und der Universität Zürich zeigen, dass Klimaveränderungen die Mausmaki-Populationen destabilisieren und das Aussterberisiko erhöhen.

  • Vom Mikroskopiersaal ins Wohnzimmer

    Mit der Applikation «MyMi.mobile 2.0» können Medizinstudierende über Rechner oder Smartphone Gewebeproben der Pathologie mikroskopieren, um die Zusammenhänge zwischen Zellstruktur und Organstörungen zu verstehen.

  • Mit Blutzucker Strom erzeugen

    Wenn eine Brennstoffzelle unter der Haut Blutzucker aus dem Körper in elektrische Energie umwandelt, klingt das nach Science-​Fiction. Dabei funktioniert es einwandfrei, wie ein ETH-​Forschungsteam um den Biotechnologieprofessor Martin Fussenegger zeigt.

  • Krebs gezielt bekämpfen

    Im Tumor-Profiler-Projekt werden Tumoren in noch nie dagewesener Detailtreue analysiert. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einer personalisierten Krebstherapie. Und es gibt bereits erste Erfolge: In einer Studie konnte bei rund einem Drittel der Patientinnen und Patienten mit Hautkrebs der Tumor zum Schrumpfen gebracht werden.

  • Genetik als Instrument zum Schutz bedrohter Schimpansen

    Die Westafrikanischen Schimpansen in Guinea sind durch den Bergbau bedroht. Mithilfe eines neuartigen genetischen Ansatzes haben UZH-Forschende zusammen mit einem internationalen Team Informationen zur Populationsgrösse und Gemeinschaftsstruktur der bedrohten Art gesammelt. Diese Daten bilden eine wichtige Grundlage, um die Auswirkungen des Bergbaus zu beurteilen.

  • Wenn Stress krank macht

    Dauerstress mindert unsere Lebensqualität. Mit möglicherweise irreversiblen Folgen: Denn Stress wirkt sich langfristig auf die Gesundheit aus. Das neue Flagship-​Projekt «Stress» von Hochschulmedizin Zürich will Ursachen erforschen und Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen.

  • Besser verstehen, wie die Blut-Hirn-Schranke funktioniert

    Die Barriere zwischen Blut-​ und Nervensystem anhand von Modellen zu untersuchen, war bisher nicht umfassend möglich oder umständlich. ETH-​Forschende haben nun ein realitätsnäheres Modell entwickelt, mit dem auch neue Therapien gegen Hirntumore besser erforscht werden können.

  • Den Datenschatz heben

    Das Forschungszentrum «The LOOP Zurich» schafft eine zentrale Plattform für den Austausch von Gesundheitsdaten zwischen Universität Zürich, ETH Zürich und den vier universitären Spitälern. Damit Daten rasch und unkompliziert zugunsten der Patientinnen und Patienten genutzt werden können. 

  • Künstliche Intelligenz macht Genom-Editierung effizienter

    Forschende der Universität Zürich haben ein neues Tool entwickelt, das mithilfe künstlicher Intelligenz vorhersagen kann, wie wirksam verschiedene Reparaturmöglichkeiten durch Genom-Editierung sind. Unbeabsichtigte Fehler bei der Korrektur von DNA-Mutationen genetischer Krankheiten können so verringert werden.

  • In Gebirgen breiten sich gebietsfremde Pflanzen rasch aus

    Bisher blieben Gebirgsregionen von biologischen Invasionen weitgehend verschont. Doch jetzt zeigt eine neue Monitoringstudie, dass sich weltweit gebietsfremde Pflanzen entlang von Verkehrswegen rasch in grössere Höhen ausbreiten.

  • Vom Molekül zum Organismus

    Wie entstand Leben auf der Erde? Wie konnte es sich erhalten und weiterentwickeln? ETH-​Forschende sind auf der Suche nach Antworten auf diese grossen Fragen.

  • Das Blätterorakel

    Zwei Forscherinnen der UZH gewinnen aus der Lichtreflexion von Blättern Erkenntnisse zu Artenvielfalt und Eigenschaften von Pflanzen. Die Auswertung solcher Spektraldaten revolutioniert nicht nur die Art, wie wir Ökosysteme untersuchen, sondern ermöglicht es auch, diese besser zu schützen.

  • Wie Gräser Inzucht verhindern

    Forschende der ETH Zürich konnten zeigen, welche Gene verhindern, dass sich Gräser selber befruchten. Pflanzenwissenschaftler:innen können den Mechanismus nun gezielter einsetzen, um neue Sorten von Futtergräsern aber auch von Reis oder Gerste zu züchten.

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