News

An der Universität und ETH Zürich wird im vielfältigen Bereich der Life Sciences intensiv geforscht. Entsprechend gross ist die Fülle an Resultaten und Artikeln zu den unterschiedlichsten biowissenschaftlichen Fragen. Wir haben unter „News“ die aktuellsten und wichtigsten Berichte und Informationen für Sie geordnet und zusammengefasst. Wer sich zu einem bestimmten Thema eine eigene Meinung bilden will oder bei einer nächsten Abstimmung eine fundierte Entscheidung treffen möchte, soll hier eine Antwort finden. Wenn Sie ein Thema vermissen oder Sie mehr zu einem spezifischen Forschungsgegenstand wissen möchten, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

  • Bakterien in die Falle locken

    Forschende der ETH Zürich und der Universität Basel haben eine Impfung entwickelt, die Tiere vor krankmachenden Salmonellen schützt. Diese Bakterien entziehen sich oft der Wirkung von Impfungen, indem sie ihren Schutzmantel genetisch verändern. Den Wissenschaftlern ist es gelungen, diesen Prozess zu manipulieren und damit die Bakterien in eine Falle zu locken.

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  • Blick in die Tiefen des Gehirns

    Forschende der ETH Zürich und Universität Zürich haben eine neue Mikroskopietechnik entwickelt, die Prozesse im Gehirn in hochauflösenden Bildern sichtbar macht. Damit können kognitive Funktionen und Krankheiten auch ohne operative Eingriffe besser untersucht werden.

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  • Wie Sehnen steifer und stärker werden

    Forschende der ETH Zürich und der Universität Zürich entschlüsselten die zellulären Mechanismen, dank denen sich Sehnen mechanischen Belastungen anpassen können. Menschen, die eine bestimmte Variante eines Schlüsselgens dieses Mechanismus tragen, können besser springen als andere.

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  • Afrikanische Wildhunde als Botschafter für das weltweit grösste Naturschutzgebiet

    Das weltweit grösste Landschutzgebiet liegt im Süden Afrikas und umfasst 520'000 Quadratkilometer in fünf Ländern. Eine Studie der Universität Zürich ergab nun, dass der stark bedrohte afrikanische Wildhund auf seiner langen Wanderschaft meist innerhalb des Kavango-Zambezi-Schutzgebietes bleibt. Dessen Grenzen bestätigen somit die wichtigsten Wildkorridore zur Erhaltung dieser und weiterer bedrohten Tierarten.

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  • Die Achillesferse des Coronavirus

    Das Sars-​CoV-2-Virus ist für die Produktion seiner Proteine auf einen speziellen Mechanismus angewiesen. Ein Forscherteam unter der Leitung einer Forschungsgruppe an der ETH Zürich konnte nun molekulare Einblicke in die Proteinproduktion des Virus gewinnen. Das Team zeigt zudem auf, wie chemische Substanzen den Mechanismus in infizierten Zellen hemmen und dadurch die Virenvermehrung markant reduzieren.

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  • Aussen simpel und innen komplex

    ETH-​Fellow Serina Robinson hat eine Vorliebe für Mikroorganismen. Sie interessiert sich für deren Enzyme, mit denen chemische Substanzen hergestellt und abgebaut werden. Ganz besonders aber faszinieren die junge Forscherin jene Mikroben, die noch niemand kultiviert hat.

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  • Anschlag auf den Hirntumor

    Sägt Marian Neidert am Ast, auf dem er sitzt? Als Neurochirurg operiert er Hirntumoren, als Forscher will er dem Immunsystem beibringen, sie zu bekämpfen. Bis Immuntherapien Eingriffe überflüssig machen, kann es allerdings noch dauern.

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  • Unterhosen im Ackerboden

    Biologe Marcel van der Heijden will die Erträge unserer Landwirtschaft steigern – nicht nur mit Kunstdünger, Pestiziden oder Gentechnologie, sondern mit Pilzen und anderen Mikroorganismen. Dabei nutzt er auch unkonventionelle Forschungsmethoden.

     

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  • Wie persistente Bakterien Antibiotika abwehren

    Bakterien können eine Antibiotikabehandlung auch ohne Resistenzen überstehen: Sie verlangsamen ihren Stoffwechsel und überleben so den Angriff «im Schlaf». Ein Forschungsteam aus Schweizer Hochschulen hat die Mechanismen hinter dieser Persistenz genauer unter die Lupe genommen. Federführend für die Publikation im Fachmagazin PNAS ist die Infektiologin Annelies Zinkernagel von der UZH.

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  • Synchronisation der Hirnhälften ermöglicht Hören mit zwei Ohren

    Meistens geben unsere beiden Ohren dem Gehirn unterschiedlichen Input. Trotzdem nehmen wir Gesagtes immer als einheitliche Sprachlaute wahr. Dies geschieht durch den Abgleich der beteiligten Hirnareale mit Hilfe von Gamma-Wellen, wie Neurolinguisten der Universität Zürich herausgefunden haben. Daraus lässt sich möglicherweise ein Therapieansatz gegen Tinnitus ableiten.

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  • Spermiendefekt bei Ebern beruht auf ungewöhnlicher Mutation

    ETH-​Forschende finden eine Genmutation, welche die Spermien von Ebern verkümmern lässt. Die Entdeckung hilft Schweinezüchtern, Tiere mit diesem Gendefekt in Zukunft von der Zucht auszuschliessen.

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  • Detailliertes Profil von Tumoren

    In einer Studie mit Patienten der Universitätsspitäler Zürich und Basel untersuchen Forschende umfassend und äusserst präzise die molekularen und funktionellen Eigenheiten von Tumoren. Damit sollen Ärztinnen und Ärzte besser bestimmen können, welche Behandlung besonders gut auf die Krebserkrankung eines Patienten abgestimmt und damit wirksam ist.

     

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  • Den Ursachen für Multiple Sklerose auf der Spur

    Inwiefern genetische Faktoren die Entstehung von Multipler Sklerose begünstigen, erforscht das Institut für Experimentelle Immunologie der UZH in einer Kollaboration mit Ärzten und Wissenschaftlern von der LMU München. Doktorand Florian Ingelfinger gibt in einem Podcast Einblick in eine neue Studie, die das Immunsystem von Zwillingspaaren untersucht.

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  • Swiss-Covid-App zeigt Wirkung

    Die Swiss-Covid-App leiste einen relevanten Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie – so das Fazit von Viktor von Wyl. Der UZH-Professor für Digital and Mobile Health ist an verschiedenen Studien zur App beteiligt und gibt auf UZH News einen Überblick.

     

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  • Migräne: Wenn das Gehirn überfordert ist

    Migräne bestimmt häufig das Leben der Betroffenen. Doch dies muss nicht sein. Neurologe Heiko Pohl erklärte an einem digitalen Referat, woher das Gewitter im Kopf kommt und was man dagegen tun kann.

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  • So baut sich ein grosser Proteinkomplex in einer Zelle auf

    ETH-​Forschende um Karsten Weis haben eine Methode entwickelt, mit der sie erstmals detailliert den Ablauf des Zusammenbaus von grossen Proteinkomplexen untersuchen können. Als Fallbeispiel haben die Biologen einen der grössten zellulären Komplexe gewählt: den Kernporenkomplex aus Hefezellen.

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  • Was Immunzellen über Schlafkrankheiten verraten

    Daniela Latorre wollte schon als Kind Wissenschaftlerin werden. Am Institute for Research in Biomedicine, das zur USI in Bellinzona und zum Institut für Mikrobiologie gehört, findet sie Hinweise dafür, dass es sich bei der Narkolepsie um eine Autoimmunkrankheit handelt. Für ihre Pionierarbeit wurde sie unter anderem mit dem Pfizer Forschungspreis ausgezeichnet.

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  • Depressions-Therapie: Ozeanische Gefühle

    Der aus Pilzen stammende Wirkstoff Psilocybin entgrenzt das Ich und vermindert Ängste. Psychiater Franz X. Vollenweider möchte ihn deshalb für die Behandlung von Depressionen nutzen.

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  • Interview zu neuem Coronatest mit Alexandra Trkola

    Die Zürcher Virologin Alexandra Trkola erklärt im Interview mit dem Tagesanzeiger, warum sich der neue Speicheltest besonders für Schulen und Pflegeheime eignet und wie sie mit einem speziellen Multi-Antikörper-Test die Wirksamkeit der Impfstoffe beobachten kann.

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  • Was Laubblätter im Herbst altern lässt

    Forschende der ETH Zürich weisen bei europäischen Laubbäumen einen selbstregulierenden Mechanismus nach, der ihre Wachstumsphase begrenzt: Bäume, die im Frühling und Sommer mehr Photosynthese betreiben, werfen ihre Blätter im Herbst früher ab.

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  • Mit medizinischen Mikrorobotern zum Durchbruch des Jahres

    Die Forschung von Professor Metin Sitti wurde an der diesjährigen «Falling Walls Conference» in Berlin zum Durchbruch des Jahres in der Kategorie «Engineering & Technology» gewählt. Die Mikroroboter des mit der ETH Zürich affiliierten Forschers eröffnen neue Möglichkeiten für nicht-​invasive medizinische Diagnosen und Behandlungen.

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  • Mutationen auf verschiedenen Ebenen der Zelle verstehen

    Forscher um den emeritierten ETH-​Professor Ruedi Aebersold zeigten exemplarisch, wie sich Mutationen in einem Gen auf die Struktur, Funktion und das Interaktions-​Netzwerk eines Proteinkomplexes auswirken. Die Arbeit bildet eine wichtige Grundlage für die Personalisierte Medizin.

     

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