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Länger gesund statt länger krank

Dank medizinischen Fortschritten leben Menschen länger. Spät im Leben werden sie aber häufig mit mehreren Krankheiten konfrontiert. Die Altersmedizin versucht sowohl die gesunde Lebensspanne zu verlängern als auch Mehrfacherkrankungen besser in den Griff zu bekommen.

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Die Lebenserwartung steigt in der Schweiz kontinuierlich und liegt bei 85,7 Jahren für Frauen und 81,6 Jahren für Männer (Stand 2021). (Bild: istock/PeopleImages)

Neulich in den Bergen beim Wandern: Auf dem schmalen Höhenweg kreuzen sich fast ausschliesslich marschtüchtige ältere Menschen im farbigen Outdoor-Outfit, meist mit Stöcken – den Kniegelenken zuliebe. Jüngere Zeitgenossen fehlen weitgehend. Auch in der Stadt fallen dem Schreibenden, selbst auch schon über 60, die vitalen älteren Menschen auf, die federnden Schrittes über die Trottoirs schreiten und alles verkörpern, ausser alt und gebrechlich zu sein. Wir leben im Zeitalter der Healthy Agers. Die Altersforscherin Heike Bischoff-Ferrari kann diesen subjektiven Eindruck nur bestätigen: «Über 50 Prozent der Schweizer Teilnehmer:innen unserer DO-HEALTH-Studie im Alter über 70 Jahren sind Healthy Agers.»


Diese gesunden Senior:innen haben keine altersbedingten Leiden, die sie stark einschränken, oder höchstens solche, die sich gut behandeln lassen, Stichwort Bluthochdruck. Sie sind körperlich und geistig aktiv, pflegen soziale Kontakte und achten auf ihre Gesundheit. Bischoff-Ferrari spricht von einem Schweizer Trumpf, denn laut dieser Studie hat das Land zusammen mit Österreich den höchsten Anteil gesunder älterer Menschen. Schusslicht ist Portugal mit einem Anteil von gerade mal neun Prozent Healthy Agers.

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