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Migräne bestimmt häufig das Leben der Betroffenen. Doch dies muss nicht sein. Neurologe Heiko Pohl erklärte an einem digitalen Referat, woher das Gewitter im Kopf kommt und was man dagegen tun kann.
Forschende der ETH Zürich und Universität Zürich haben eine neue Mikroskopietechnik entwickelt, die Prozesse im Gehirn in hochauflösenden Bildern sichtbar macht. Damit können kognitive Funktionen und Krankheiten auch ohne operative Eingriffe besser untersucht werden.
Forschende der ETH Zürich und der Universität Zürich entschlüsselten die zellulären Mechanismen, dank denen sich Sehnen mechanischen Belastungen anpassen können. Menschen, die eine bestimmte Variante eines Schlüsselgens dieses Mechanismus tragen, können besser springen als andere.
Das weltweit grösste Landschutzgebiet liegt im Süden Afrikas und umfasst 520'000 Quadratkilometer in fünf Ländern. Eine Studie der Universität Zürich ergab nun, dass der stark bedrohte afrikanische Wildhund auf seiner langen Wanderschaft meist innerhalb des Kavango-Zambezi-Schutzgebietes bleibt. Dessen Grenzen bestätigen somit die wichtigsten Wildkorridore zur Erhaltung dieser und weiterer bedrohten Tierarten.
Das Sars-CoV-2-Virus ist für die Produktion seiner Proteine auf einen speziellen Mechanismus angewiesen. Ein Forscherteam unter der Leitung einer Forschungsgruppe an der ETH Zürich konnte nun molekulare Einblicke in die Proteinproduktion des Virus gewinnen. Das Team zeigt zudem auf, wie chemische Substanzen den Mechanismus in infizierten Zellen hemmen und dadurch die Virenvermehrung markant reduzieren.
ETH-Fellow Serina Robinson hat eine Vorliebe für Mikroorganismen. Sie interessiert sich für deren Enzyme, mit denen chemische Substanzen hergestellt und abgebaut werden. Ganz besonders aber faszinieren die junge Forscherin jene Mikroben, die noch niemand kultiviert hat.
Sägt Marian Neidert am Ast, auf dem er sitzt? Als Neurochirurg operiert er Hirntumoren, als Forscher will er dem Immunsystem beibringen, sie zu bekämpfen. Bis Immuntherapien Eingriffe überflüssig machen, kann es allerdings noch dauern.
Biologe Marcel van der Heijden will die Erträge unserer Landwirtschaft steigern – nicht nur mit Kunstdünger, Pestiziden oder Gentechnologie, sondern mit Pilzen und anderen Mikroorganismen. Dabei nutzt er auch unkonventionelle Forschungsmethoden.
Bakterien können eine Antibiotikabehandlung auch ohne Resistenzen überstehen: Sie verlangsamen ihren Stoffwechsel und überleben so den Angriff «im Schlaf». Ein Forschungsteam aus Schweizer Hochschulen hat die Mechanismen hinter dieser Persistenz genauer unter die Lupe genommen. Federführend für die Publikation im Fachmagazin PNAS ist die Infektiologin Annelies Zinkernagel von der UZH.
Meistens geben unsere beiden Ohren dem Gehirn unterschiedlichen Input. Trotzdem nehmen wir Gesagtes immer als einheitliche Sprachlaute wahr. Dies geschieht durch den Abgleich der beteiligten Hirnareale mit Hilfe von Gamma-Wellen, wie Neurolinguisten der Universität Zürich herausgefunden haben. Daraus lässt sich möglicherweise ein Therapieansatz gegen Tinnitus ableiten.
ETH-Forschende finden eine Genmutation, welche die Spermien von Ebern verkümmern lässt. Die Entdeckung hilft Schweinezüchtern, Tiere mit diesem Gendefekt in Zukunft von der Zucht auszuschliessen.
In einer Studie mit Patienten der Universitätsspitäler Zürich und Basel untersuchen Forschende umfassend und äusserst präzise die molekularen und funktionellen Eigenheiten von Tumoren. Damit sollen Ärztinnen und Ärzte besser bestimmen können, welche Behandlung besonders gut auf die Krebserkrankung eines Patienten abgestimmt und damit wirksam ist.
Inwiefern genetische Faktoren die Entstehung von Multipler Sklerose begünstigen, erforscht das Institut für Experimentelle Immunologie der UZH in einer Kollaboration mit Ärzten und Wissenschaftlern von der LMU München. Doktorand Florian Ingelfinger gibt in einem Podcast Einblick in eine neue Studie, die das Immunsystem von Zwillingspaaren untersucht.
Die Swiss-Covid-App leiste einen relevanten Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie – so das Fazit von Viktor von Wyl. Der UZH-Professor für Digital and Mobile Health ist an verschiedenen Studien zur App beteiligt und gibt auf UZH News einen Überblick.
Die ETH-Forscher Michele Gregorini und Philippe Bechtold haben ein Gerät entwickelt, mit dem sich PCR-Tests unkompliziert auch ausserhalb des Labors durchführen lassen – in weniger als 30 Minuten. Nun geben sie als Jungunternehmer Vollgas, damit ihr Produkt bald in der Medizin angewandt wird.
Antibiotikaresistenzen nehmen zu und sie finden sich überall: in Menschen, Tieren, Pflanzen und der Umwelt. Um ihre Ausbreitung zu stoppen, müssen die Übertragungswege verstanden und unterbunden werden.
Dauerstress mindert unsere Lebensqualität. Mit möglicherweise irreversiblen Folgen: Denn Stress wirkt sich langfristig auf die Gesundheit aus. Das neue Flagship Projekt der Hochschulmedizin Zürich «STRESS» will Ursachen erforschen und Behandlungen aufzeigen.
Bakterien, die gegen Antibiotika resistent sind, und Krankheitserreger, die von Tieren auf Menschen überspringen, stellen die Medizin vor grosse Probleme. Wirkungsvoll bekämpft werden können sie, wenn Forschende aus verschiedenen Disziplinen zusammenspannen. One Health, eine Gesundheit, heisst die Idee dahinter.
Schweizer Konsumierende wollten eine gentechfreie Landwirtschaft, heisst es oft. Doch die Akzeptanz gegenüber gentechnisch veränderten Kulturpflanzen ist vermutlich höher als dargestellt, meint Angela Bearth.
Wir Menschen können viel komplexer kommunizieren als alle anderen Tiere. Doch: Formen von Sprache finden sich beispielsweise auch bei Affen und Erdmännchen. Die Erforschung von Tiersprachen hilft, die Evolution der menschlichen Sprache zu verstehen.
Radiotracer machen Krebs sichtbar. Sie können nun einfacher und vollautomatisch hergestellt werden – dank einem neuen photochemischen Verfahren. Dies bringt Vorteile für die Patienten und könnte die Krebstherapie effizienter machen.
Mit künstlicher Intelligenz lässt sich die 3D-Struktur von Proteinen vorhersagen. Bald schon dürfte es mit solchen Algorithmen möglich werden, massgeschneiderte künstliche Proteine zu entwickeln, schreibt Beat Christen.
Forschende der ETH Zürich haben einen Zellkulturtest entwickelt, um Substanzen zu erkennen, die Embryonen direkt oder indirekt schädigen. Es handelt sich dabei um die Weiterentwicklung eines Tests, der für neue Medikamente eingesetzt wird. Der Test soll helfen, Tierversuche zu reduzieren.
Im Tierreich herrscht Damenwahl. Wollen sich die Männchen fortpflanzen, müssen sie Weibchen für sich gewinnen und ihre Rivalen ausstechen. Der Biologe Stefan Lüpold untersucht, was Männchen bei dieser sexuellen Selektion erfolgreich macht.
Corona-Stress, Bewegungsmangel, Nascherei: Die Pandemie macht dick. Endokrinologe Philipp Gerber sieht darin nicht bloss eine kurzfristige Nebenwirkung, sondern ein ernstzunehmendes Problem für die Zukunft.
Mittels molekulargenetischer Methoden lassen sich heute zukunftsfähige Nutzpflanzen – wie beispielsweise ein Multinährstoffreis – züchten. Forschende fordern, das Risiko von neuen Pflanzensorten nicht aufgrund der Züchtungsmethode, sondern anhand ihrer Eigenschaften zu beurteilen.
Forschende der ETH Zürich und der Universität Basel haben eine Impfung entwickelt, die Tiere vor krankmachenden Salmonellen schützt. Diese Bakterien entziehen sich oft der Wirkung von Impfungen, indem sie ihren Schutzmantel genetisch verändern. Den Wissenschaftlern ist es gelungen, diesen Prozess zu manipulieren und damit die Bakterien in eine Falle zu locken.
Adenoviren besitzen ein Protein, das ihr Erbmaterial schützt, bis es zum Zellkern der infizierten Zelle gelangt. Dort streift das Virus seine Hülle ab und das schützende Protein löst sich von der Virus-DNA. Erst dann wird diese in den Zellkern importiert – die Voraussetzung für die Bildung neuer Viren. Dieser von Forschenden der Universität Zürich entschlüsselte Prozess ist zentral für diverse Covid-19-Impfstoffe.
In einem neuen Innosuisse Flagship Projekt werden Forschende der UZH an Lösungen für das Spital der Zukunft arbeiten. Das Projekt "Smart Hospital – Integrated Framework, Tools & Solutions" basiert auf neuen, ganzheitlichen Organisationsansätzen und digitalen Technologien.
Die ETH-Pharmazeutin Nicole Stoffel hat nachgewiesen, dass Eisenmangel die Wirkung von Impfungen schwächt. Mit ihrer Forschung hilft sie, die Gesundheit von Kindern in Entwicklungsländern zu verbessern. Dabei wollte sie ursprünglich gar nicht Wissenschaftlerin werden.