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3R und Tierwohl: Einblicke in Tierforschung und Alternativmethoden

Foto: Frank Brüderli, UZH

Die Universität Zürich und die ETH Zürich laden in Zusammenarbeit mit Life Science Zurich Gymnasialklassen sowie weitere interessierte Personengruppen dazu ein, einen direkten Einblick in die Forschung mit Tieren zu erhalten. Neben Laboren, in denen mit Tieren gearbeitet wird, öffnen auch weitere Einrichtungen ihre Türen – etwa das Laboratory Animal Services Center, das für die Zucht, Haltung und Betreuung von Labormäusen und -ratten verantwortlich ist. Darüber hinaus können Forschungseinheiten besucht werden, die an Alternativen zu Tierversuchen arbeiten und die 3R-Prinzipien (Replace, Reduce, Refine) umsetzen, um belastungsärmere und verantwortungsvolle Forschungsansätze weiterzuentwickeln.

Die Führungen zeigen, wie Forschung mit Tieren gesetzlich geregelt ist, wie Tierwohl im Forschungsalltag konkret umgesetzt wird und wie die Hochschulen Fortschritte hin zu verantwortungsvoller Forschung unter Berücksichtigung des Tierwohls unterstützen. Gleichzeitig bleibt Raum für Austausch sowie für Fragen der Besucherinnen und Besucher.

Folgende Labore und Zentren öffnen ihre Türen für Besucher*innen

Fokus Tierversuche

  • UZH Laboratory Animal Services Center: Zucht und Haltung von Labortieren
  • UZH Institut für Institut für Physiologie / Zurich Integrative Rodent Physiology (ZIRP): Einblicke in Tierhaltung, Tierwohl und verantwortungsvolle Forschung
  • UZH Institut für Molekulare Biologie - Neurobiologie: Menschliche Krankheiten mit Zebrafischen erforschen
  • UZH Institut für Phamakologie: Grundlagenforschung zum Energiestoffwechsel im Gehirn bei Mäusen
  • ETH Gruppe für Tierernährung am AgroVet-Strickhof –  Ernährungsphysiologie und Stoffwechsel von Nutztieren
  • UZH Institut für Veterinärphysiologie: Neurowissenschaftliche Forschung zur Regulation der Nahrungsaufnahme und Stoffwechselerkrankungen in Nagermodellen
  • UZH Anatomisches Institut: Grundlagenforschung zu Nierenentwicklung und -erkrankungen mit genetisch veränderten Kaulquappen
  • UZH Nano‑Antikörper Technologieplattform: Alpaka-Nanoantikörper für Forschung und medizinische Anwendungen 
  • USZ Institut für Infektionskrankheiten: Immun- und Gentherapieforschung zur HIV mit humanisierten Mausmodellen 
  • UZH Abteilung für Weichteil und Tumorchirurgie der Klink für Kleintierchirurgie: Klinische Krebsforschung und innovative Bildgebung bei Tumorerkrankungen 

UZH Laboratory Animal Services Center: Zucht und Haltung von Labortieren

Foto: Frank Brüderli, UZH

Das Labortierzentrum LASC ist das zentrale Kompetenzzentrum der Universität Zürich für die Zucht, Haltung und Betreuung von Labortieren. Es bietet modernste Tierhaltungen mit sehr hohen Hygiene- und Haltungsstandards für rund 65’000–75’000 Labortiere, meist Nager. Das LASC unterstützt Forschende zu Fragen der Pflege und dem Einsatz von Versuchstieren sowie der Tierhaltung und Veterinärmedizin. Im Zentrum des Engagements der fast 100 Mitarbeitenden aus Tierpflege, Veterinärdienst, Logistik, IT und Administration steht das Wohlergehen der Labortiere. 

  • Ort: Laboratory Animal Service Center LASC, UZH Campus Schlieren, Wagistrasse 13a, 8952 Schlieren
  • Dauer: ca. 2.5 Stunden für Einführung, Besuch der Tierhaltung und Diskussion
  • Gruppengrösse: max. 8 Personen
  • Daten: nach Anfrage (idealerweise an einem frühen Freitagnachmittag)
  • Mehr zum LASC hier

 

UZH Institut für Institut für Physiologie / Zurich Integrative Rodent Physiology (ZIRP): Einblicke in Tierhaltung, Tierwohl und verantwortungsvolle Forschung

Foto: Felix Gantenbein

Unsere Core Facility bildet die Schnittstelle zwischen Tierhaltung, Tierwohl und Forschung. Wir begleiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Durchführung von Studien mit Versuchstieren und setzen uns für hohe Standards in Tierwohl, Qualität und Transparenz ein. Durch die Bündelung von Fachwissen und moderner Infrastruktur tragen wir dazu bei, dass Forschung verantwortungsvoll und nach den Grundsätzen des 3R Prinzips erfolgt. Die rund zweistündige Führung beginnt mit einer kurzen Einführung in die Aufgaben unserer Facility sowie die rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen der Forschung mit Versuchstieren. Anschliessend erhalten die Teilnehmenden bei einem Rundgang Einblicke in die Tierhaltung und verschiedene Bereiche und Methoden der experimentellen Forschung. 

  • Ort: Institut für Physiologie, UZH Campus Irchel, Winterthurerstrasse 190, 8057 Zürich
  • Dauer: 1.5 bis 2 Stunden für Einführung, Besuch der Tierhaltung und Diskussion
  • Gruppengrösse: 6 -8 Personen
  • Daten: nach Anfrage, 1 pmal pro Quartal
  • Mehr zum ZIRP hier

UZH Institut für Molekulare Biologie - Neurobiologie: Menschliche Krankheiten mit Zebrafischen erforschen

Foto: Frank Brüderli, UZH

Sie sind nur wenige Zentimeter lang und wirken unscheinbar, doch für die Grundlagenforschung sind sie von unschätzbarem Wert: Zebrafische. Der Neurobiologe Stephan Neuhauss nutzt sie als Modellorganismen, um grundlegende biologische Prozesse wie die Augenentwicklung sowie Krankheiten des Sehapparates und des Gehirns zu erforschen. 

  • Ort: Institut für Molekulare Biologie, UZH Campus Irchel, Winterthurerstrasse 190, 8057 Zürich
  • Dauer: ca. 2 Stunden für Führung durch Fischraum und Labor
  • Gruppengrösse: max. 8  Personen (parallele Führung für 2 bis 3 Gruppen möglich)
  • Daten: jeweils an einem Mittwochnachmittag, Termin nach Wunsch
  • mehr zum Institut hier

UZH Institut für Phamakologie: Grundlagenforschung zum Energiestoffwechsel im Gehirn bei Mäusen

Foto: Frank Brüderli, UZH

In der Forschungsgruppe für Experimentelle Bildgebung und Hirnstoffwechsel wird untersucht, wie Nevernzellen ihren grossen Hunger decken, welche welchen Zellen sie dabei unterstützt werden, und welche Rolle der Blutfluss spielt. An Mäusen mit implantierten kleinen Fenstern untersuchen Forschende mittel hochauflösender Mikroskopie unterschiedliche Prozesse, um unser grundlegendes Verständnis dieser Vorgänge zu verbessern und zu verstehen, was geschieht, wenn diese Prozesse gestört sind.

  • Ort: Institut für Phamakologie und Toxikologie, UZH Campus Irchel, Winterthurerstrasse 190, 8057 Zürich
  • Dauer: ca. 2 Stunden
  • Gruppengrösse: max. 8 - 12 Personen, Laborführungen in kleineren Gruppen von 4-5 Personen
  • Daten: nach Anfrage
  • Mehr zur Forschungsgruppe hier

ETH Gruppe für Tierernährung am AgroVet-Strickhof – Ernährungsphysiologie und Stoffwechsel von Nutztieren

Foto: Zakirul Islam, ETH Zürich

Die ETH Gruppe für Tierernährung am Agrovet Strickhof in Lindau untersucht die Ernährungsphysiologie, den Stoffwechsel und die Fressstrategien von Nutztieren mit einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit, Tiergesundheit und effiziente Ressourcennutzung. Besucher erhalten Einblicke in laufende Experimente, Analysemethoden und interdisziplinäre Forschung, die Tierwissenschaften, landwirtschaftliche Systeme und Umweltauswirkungen miteinander verbindet. Die Führungen umfassen ausgewählte Labor- und Forschungsbereiche und bieten die Möglichkeit zum direkten Austausch mit Wissenschaftlern. Die Führungen finden in der Regel auf Englisch statt, sofern nicht ausdrücklich Deutsch gewünscht wird.

  • Ort: AgroVet-Strickhof, Eschikon 27, 8315 Lindau (ZH) 
  • Dauer: 2.5 Stunden
  • Gruppengrösse: in der Regel 10-15 Teilnehmende, Grössere Gruppen können je nach Thema und verfügbaren Räumlichkeiten in kleinere Gruppen aufgeteilt werden.
  • Daten: nach Anfrage
  • mehr zur Gruppe für Tierernahrung hier

UZH Institut für Veterinärphysiologie: Neurowissenschaftliche Forschung zur Regulation der Nahrungsaufnahme und Stoffwechselerkrankungen in Nagermodellen

In der Forschungsgruppe von Prof. Thomas Lutz am Institut für Veterinärphysiologie wird untersucht, wie das Gehirn an der Regulation der Nahrungsaufnahme beteiligt ist, und welche Störungen auftreten bei der Entstehung von Stoffwechselerkrankungen; das Verständnis dieser Mechanismen hilft uns, Therapien gegen Stoffwechselerkrankungen zu entwickeln, einschl. der sog. Abnehm-Spritzen. Unsere Untersuchungen beinhalten in vivo Modelle (Nagetiere), histologische Untersuchungen und metabolische Tests.

  • Ort: Institut für Veterinärphysiologie, Vetsuisse-Fakultät UZH, Winterthurerstrasse 204, 8057 Zürich 
  • Dauer: 1 -2 Stunden für Präsentation, Diskussion und Führung durch die Labore
  • Gruppengrösse: maximal 6 - 8 Personen
  • Daten: nach Anfrage
  • mehr zum Institut für Veterinärphysiologie hier

UZH Anatomisches Institut: Grundlagenforschung zu Nierenentwicklung und -erkrankungen mit genetisch veränderten Kaulquappen

Die Forschungsgruppe von Prof. Soeren Lienkamp untersucht die molekularen Ursachen von genetischen Nierenerkrankungen, wie z.B. die zystische Nierenerkrankung (ADPKD). Genetisch veränderte Kaulquappen von Xenopus tropicalis (tropischer Krallenfrosch) und Xenopus laevis (afrikanischer Krallenfrosch) ermöglichen es, die Nieren im Larvenstadium direkt zu beobachten, und Rückschlüsse über die Mechanismen zu ziehen, die für eine normale Nierenfunktion notwendig sind, und im Rahmen von Erkrankungen gestört sind.

  • Ort: Anatomisches Institut, UZH Campus Irchel, Winterthurerstrasse 204, 8057 Zürich 
  • Dauer: 1 Stunde für Kurzvortrag,  Fragen und Diskussionen und Führung durch die Haltung der Krallenfrösche
  • Gruppengrösse: 6 Personen
  • Daten: nach Anfrage
  • mehr zum Forschungsgruppe von Prof. Soeren Lienkamp hier

UZH Nano‑Antikörper Technologieplattform: Alpaka-Nanoantikörper für Forschung und medizinische Anwendungen

Antikörper sind Proteine, die von Immunzellen als Reaktion auf Fremdstoffe, sogenannte Antigene, gebildet werden. Im Körper dienen Antikörper dazu, diese Moleküle zu neutralisieren und Krankheiten abzuwehren, während sie in der Forschung für eine Vielzahl von Anwendungen genutzt werden – beispielsweise um Zielproteine zu markieren und zu identifizieren (z. B. um sie sichtbar zu machen), ihre Funktion zu verändern oder sie zu deaktivieren. An der Nano-Antikörper Tehnologieplatform nutzen wir das Immunsystem von Alpakas, die neben herkömmlichen Antikörpern auch spezielle, in ihrer Form einfachere Antikörper besitzen, was es uns ermöglicht, deren Antigen-bindende Fragmente (VHH, Nano-Antikörper) im Labor herzustellen. Diese bieten eine Vielzahl von Vorteilen für den Einsatz in der Forschung sowie in diagnostischen und therapeutischen Anwendungen in der Human- und Veterinärmedizin. Die Führungen finden in der Regel auf Englisch statt.

  • Ort: AgroVet-Strickhof, Eschikon 27, 8315 Lindau (ZH) 
  • Dauer: 1 - 2 Stunden für Einführung in die Nanoantikörper-Technologie, Führung durch das Laborgebäude (begrenzter Zugang zu den Labors – abhängig von der Gruppengrösse) und Besichtigung der Alpaka-Ställe, Diskussion  
  • Gruppengrösse: maximal 15 Personen
  • Daten: nach Anfrage
  • mehr zur UZH Nano‑Antikörper Technologieplattform hier

USZ Institut für Infektionskrankheiten: Immun- und Gentherapieforschung zur HIV mit humanisierten Mausmodellen

Unser zentrales Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der HIV-Pathogenese und der komplexen Immunnetzwerke zu gewinnen, die Potenziale der Genmanipulation weiter auszuschöpfen und zugleich präklinische Nachweise für die Durchführbarkeit künftiger klinischer Studien zu liefern. Ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist der Einsatz humanisierter Mäuse als Modell, um HIV realistisch zu studieren und mögliche Heilmittel zu erforschen. Unsere Forschungsinitiative im Bereich der experimentellen HIV-Medizin ist sehr aktiv und fokussiert sich insbesondere auf Immuntherapien, sowie auf die Entwicklung eines HIV-resistenten Immunsystems mittels Gentechnologie. Dabei kommen vielfältige in vitro- und in vivo-Methoden zum Einsatz. Besuchende erhalten Einblicke in laufende Experimente, Analysemethoden und Forschung. Die Führungen beinhalten ausgewählte Labor- und Forschungsbereiche und bieten die Möglichkeit zu direkten Gesprächen mit Wissenschaftlern.

  • Ort: UZH Campus Irchel, Winterthurerstrasse 190, 8057 Zürich
  • Dauer: offen
  • Gruppengrösse: maximal 2 Personen
  • Daten: nach Anfrage
  • mehr zum USZ Institut für Infektionskrankheiten hier

An der Abteilung für Weichteil- und Tumorchirurgie der Klinik für Kleintierchirurgie an der Vetsuisse Fakultät werden klinische Studien durchgeführt, um die Behandlung von Tumorerkrankungen bei Hunden zu verbessern und gleichzeitig wichtige Erkenntnisse für die Humanmedizin zu gewinnen. Ein besonderer Fokus liegt auf innovativen Verfahren wie dem Einsatz von Fluoreszenzfarbstoffen, die es ermöglichen, Tumorgewebe während diagnostischer und chirurgischer Eingriffe besser sichtbar zu machen und gezielter zu behandeln. Die Teilnehmenden erhalten bei einem Rundgang durch die Klinik und die angeschlossenen Forschungsbereiche einen Eindruck von den Abläufen in der Tierklinik, den eingesetzten Technologien sowie der engen Verzahnung von klinischer Praxis und Forschung. Ergänzt wird die Führung durch kurze Präsentationen zu aktuellen Studien und Forschungsprojekten sowie die Möglichkeit, sich direkt mit Fachpersonen auszutauschen. Ziel ist es, die Bedeutung klinischer Forschung für die Entwicklung neuer Therapien verständlich zu machen und aufzuzeigen, wie Erkenntnisse aus der Tiermedizin auch zur Verbesserung der Behandlung beim Menschen beitragen können.

  • Ort:  Kleintierklinik, Universitäres Tierspital, Winterthurerstrasse 260, 8057 Zürich 
  • Dauer: 2 Stunden
  • Gruppengrösse: maximal 40 Personen
  • Daten: nach Anfrage
  • mehr zur Klinik für Kleintierchirurgie der Vetsuisse Fakultät hier

Fokus Alternativmethoden

  • UZH Institut für Veterinäranatomie: Tieranatomie: anschaulich, begreifbar, innovativ und zeitgemäss
  • UZH Institut für Regenerative Medizin (IREM)/iPSCore: Stammzellforschung für neue Therapien und Alternativmethoden

UZH Institut für Veterinäranatomie: Tieranatomie: anschaulich, begreifbar, innovativ und zeitgemäss

In der Anatomie zeigt sich sichtbar und greifbar die strukturelle Vielfalt menschlicher und tierischer Körper als Ergebnis der Evolution. Als eine Voraussetzung für das Verstehen von normalen und krankhaften körperlichen Prozessen ist die Anatomie eine Grundlage der Medizin. In der Tieranatomie arbeiten wir mit Tierkörperspenden und nutzen die Plastination, um anatomische Strukturen anschaulich und begreifbar zu machen. Dabei werden natürliche Körper(teile) dargestellt und durch die Durchtränkung mit einem synthetischen Kunststoff dauerhaft haltbar gemacht. Die Plastination stellt dadurch einen wichtigen Bestandteil unseres 3R-Ansatzes dar und unterstützt die Ausbildung durch ein verbessertes räumliches Verständnis. Ergänzend werden anatomische Präparate mit hochauflösender 3D-Scantechnologie digital erfasst und anschliessend reproduziert. Die daraus generierten Modelle stehen sowohl als physische Repliken als auch als interaktive, frei rotierbare Darstellungen am Computer für den Einsatz in Lehre und Forschung zur Verfügung (siehe hier). Die Anatomage®-Plattform ermöglicht ein virtuelles Präparieren, bei dem anatomische Strukturen interaktiv in 3D dargestellt, geschichtet und detailliert analysiert werden können. Diese neuen Techniken ermöglichen den Studierenden, dreidimensionale Strukturen der Anatomie an dauerhaften und hochwertigen Präparaten sowie am Computer zu studieren.

  • Ort: Institut für Veterinäranatomie, Vetsuisse-Fakultät UZH, Winterthurerstrasse 260, 8057 Zürich 
  • Dauer: ca. 1 Stunde für Einführung, Besichtigung der Sammlung / Übungsräume und virtuelles "hands-on" Präparieren mittel der Anatomage®-Plattform
  • Gruppengrösse: maximal 25 Personen
  • Daten: nach Anfrage (nachmittags, bevorzugt ausserhalb des Semesters)
  • Mehr zum Institut für Veterinäranatomie hier

UZH Institut für Regenerative Medizin (IREM)/iPSCore: Stammzellforschung für neue Therapien und Alternativmethoden

Im Rahmen eines interaktiven Laborrundgangs erhalten Sie Einblicke in moderne biomedizinische Forschung und lernen, wie sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen) hergestellt und für die Erforschung von Krankheiten sowie die Entwicklung neuer Therapien genutzt werden. Zusätzlich zeigen wir auf, wie moderne Stammzelltechnologien und menschliche Zellmodelle dazu beitragen können, Tierversuche teilweise zu ersetzen oder zu reduzieren und damit neue, patientennahe Forschungsansätze ermöglichen. Neben einer kurzen Einführung in die Grundlagen der Stammzellforschung beinhaltet der Besuch auch Demonstrationen aktueller Labormethoden und Geräte. Ziel ist es ,die faszinierenden Möglichkeiten der regenerativen Medizin näher zu bringen und einen authentischen Einblick in den Forschungsalltag zu geben.

  • Ort: Institut für Regenerative Medizin, UZH Campus Schlieren, Wagistrasse 12 (9. Stock), 8952 Schlieren
  • Dauer: 2- 2.5 Stunden für Einführung und Besichtigung der Laborräume inkl. Demo
  • Gruppengrösse: bis zu 10 Personen
  • Daten: nach Anfrage
  • mehr zum  Institut für Regenerative Medizin (IREM)/iPSCore hier

Weiterführende Informationen

Forschung mit Tieren @UZH

Mehr Informationen zu Forschung mit Tieren an der UZH finden Sie hier

 

Weitere Informationen und Anmeldung

Dr. Silvie Cuperus, Leiterin Life Science Zurich

info@lifescience.uzh.ch

Tel: 044 635 35 01