Proteinstrukturen zeigen Parkinson-Krankheit an

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Die Parkinson-​Krankheit ist bis heute erst dann erkennbar, wenn sich die Krankheit durch Symptome bemerkbar macht. (Bild: Keystone / Science Photo Library)

ETH-​Forschende finden in der Rückenmarksflüssigkeit von Gesunden und Parkinson-​Erkrankten mehrere Proteine, deren Formen sich bei Gesunden und Erkrankten unterscheiden. Die Proteinformen könnten künftig als neue Kategorie von Biomarkern für diese Krankheit genutzt werden.

Viele Krankheiten des Menschen lassen sich anhand von Biomarkern im Blut oder anderen Körperflüssigkeiten nachweisen und diagnostizieren. Nicht so die Parkinson-Krankheit: Bislang gibt es keinen Biomarker, der in der Klinik eingesetzt wird, um diese neurodegenerative Erkrankung anzuzeigen.

Ein Team um ETH-Professorin Paola Picotti könnte diese Lücke nun schliessen. In einer soeben veröffentlichten Studie in der Fachzeitschrift Nature Structural and Molecular Biology stellen die Forscher:innen erstmals 76 Proteine vor, die sich als Biomarker für die Erkennung der Parkinson-Krankheit eignen könnten.

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Silvie Cuperus

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