«Tierversuche bleiben in absehbarer Zukunft unverzichtbar»

Maus in Hand
ele Mäuse werden als Modellorganismen zur Erforschung schwerer Krankheiten eingesetzt. (Bild: Frank Brüderli, UZH)

Forschung mit Tieren ist für Fortschritte in Wissenschaft und Medizin essenziell und hat auch für die UZH grosse Bedeutung, wie Elisabeth Stark betont. Für die Prorektorin Forschung ist dabei nicht nur ein vorbildlicher Tierschutz zentral, sondern auch der offene Dialog mit der Gesellschaft.

Forschung mit Tieren kommt sowohl den Menschen wie auch den Tieren zugute. Vielfältig sind an der UZH nicht nur die eingesetzten Tierarten, sondern auch die Forschungsfragen, für die Tiere zum Einsatz kommen. Sie reichen von reinen Verhaltensbeobachtungen bis hin zur Erforschung von metastasierenden Tumoren an Tiermodellen.

Forschung mit Tieren ist geprägt von Ambivalenz, nicht nur im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Güterabwägung. Auch für die Gesellschaft steht etwa der mögliche Nutzen, schwere Krankheiten besser verstehen und behandeln zu können, den Belastungen gegenüber, denen die Tiere in Zucht, Haltung und Forschung ausgesetzt werden können. «Viele Menschen haben deshalb eine kritische Haltung gegenüber Tierversuchen und akzeptieren sie nur mit Vorbehalten», gibt Elisabeth Stark zu Bedenken. «Die UZH will sich deshalb in Zukunft noch aktiver dem Dialog mit Medien, Politik und Bevölkerung widmen. Wir müssen offen und transparent erklären, wie und wozu wir Tiere in der Forschung einsetzen – immer und immer wieder».

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Silvie Cuperus

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