Wenn resistente Keime reisen

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Infektionskrankheiten wie Tuberkulose gehören zu den weltweit häufigsten Todesursachen. Resistente Bakterien machen ihre Bekämpfung zunehmend schwerer. (Bild: iStock / iLexx)

Antibiotikaresistenzen nehmen zu und sie finden sich überall: in Menschen, Tieren, Pflanzen und der Umwelt. Um ihre Ausbreitung zu stoppen, müssen die Übertragungswege verstanden und unterbunden werden.

«Wollen wir Resistenzen wirksam bekämpfen, müssen wir ihre Verbreitungswege ganz genau kennen», betont Roger Stephan, Professor für Tierärztliche Lebensmittelsicherheit und -hygiene und Dekan der Vetsuisse-­Fakultät der UZH. Da die resistenten Keime in Mensch, Tier und in der Umwelt vorkommen, sollten sie gemäss Stephan mit dem One-Health-Ansatz erforscht werden, der alle drei Bereiche und insbesondere ihre Schnittstellen in den Blick nimmt. One Health, eine Gesundheit, geht davon aus, dass die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt miteinander verbunden sind und sich wechselseitig bedingen: Mensch und Tier brauchen eine gesunde Umwelt, um gesund zu bleiben. Menschen brauchen gesunde Tiere und vice versa. Und: Tiere können Menschen krank machen und umgekehrt.

UZH News

Silvie Cuperus

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