Detailliertes Profil von Tumoren

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Tumore bestehen aus verschiedenen Zelltypen. Im Vordergrund eine Immunzelle, rot eine Krebszelle. (Grafik: Shutterstock)

In einer Studie mit Patienten der Universitätsspitäler Zürich und Basel untersuchen Forschende umfassend und äusserst präzise die molekularen und funktionellen Eigenheiten von Tumoren. Damit sollen Ärztinnen und Ärzte besser bestimmen können, welche Behandlung besonders gut auf die Krebserkrankung eines Patienten abgestimmt und damit wirksam ist.

«Mit der Tumor-​Profiler-Studie möchten wir aufzeigen, dass der breite Einsatz von molekularbiologischen Methoden in der Krebsmedizin nicht nur machbar ist, sondern auch einen konkreten klinischen Nutzen hat», sagt Viola Heinzelmann, Chefärztin Gynäkologische Onkologie am Universitätsspital Basel. So untersuchen die Forschenden in der Studie auch, ob und welchen Einfluss die molekularen Analysen auf die Therapieentscheidungen der Ärzte hatten.

Langfristig geht es im Tumor-​Profiler-Ansatz darum, die Therapieoptionen für Patienten im Sinne der personalisierten Medizin zu erweitern. Dazu gehört zum Beispiel die Frage, ob Patienten in bestimmten Fällen profitieren würden, wenn sie nicht mit Medikamenten der Standardtherapie behandelt würden, sondern mit Medikamenten, die für andere Krebsarten zugelassen sind.

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Silvie Cuperus

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